Warum Kratzer aus Glas entfernen, anstatt das Glas auszutauschen?
Die weltweite Nachfrage nach Flachglas beträgt etwa 45 Millionen Tonnen pro Jahr, wovon 50 % aus Asien, 27 % aus Europa und 15 % aus Nordamerika stammen. Von dieser Gesamtmenge werden 70 % im Bauwesen, 20 % für Innenausstattung und Dekoration und 10 % in der Automobil- und Transportindustrie verwendet.
Wir als Unternehmen sehen es als unsere gesellschaftliche Pflicht an, ausgefeilte Techniken einzusetzen, damit die Produktion von Flachglas reduziert werden kann. Das Entfernen von Kratzern und das Beseitigen von Glasbeschädigungen anstelle des Glasaustauschs schont die Umwelt durch die Reduzierung des Rohstoffverbrauchs und der zu deponierenden Glasabfallmenge. Der Herstellungsprozess von Glas aus Sand und Soda ist sehr energieintensiv und geht mit dem Ausstoß von Abgasen wie CO₂ einher. Indem wir dies in gewissem Maße einschränken, tragen auch wir zum Umweltschutz bei und bieten eine umweltfreundliche Alternative zum Austausch an.
Die CO2-Emissionen bei der Glasherstellung betragen (gemäß VROM-Protokoll 9064 2009):
- 0,18 kg CO2 pro kg Glas (0,45 kg CO2 pro m² pro mm Dicke)
Einschließlich Transport von Rohstoffen und Endprodukt:
- 0,5 kg CO2 pro kg Glas (1,25 kg CO2 pro m² pro mm Dicke)
(Das Gewicht von Glas beträgt 2,5 kg/m² pro mm Dicke)
Zum Vergleich: Die durchschnittlichen CO2-Emissionen eines PKWs betragen 0,13 kg pro gefahrenem Kilometer.